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Am Montag sollte es endlich losgehen. Die erste Session über mehrere Nächte stand an. Um ca. 12:00 erreichten wir das Gewässer und bauten gemütlich unser Tackle auf. Noch ein paar Marker gesetzt und dann fanden um ca. 14:00 die Ruten den Weg ins Wasser. Meine zwei Outkast's wurden mittels Baitboot ans andere Ufer geschleppt. Beködert mit einem Solar Pineapple Pop Up und einem künstlichen Aufriebsmaiskorn und einem Erdbeerpopup, ebenfalls mit dem Maiskorn warteten die Ruten auf ihre Abnehmer.
Die Fische sprangen im Minutentakt auf dem Uferspot. Doch beißen wollte erstmal keiner. Später stellte es sich dann heraus, dass es kleine Graser, die sich an der Oberfläche rum trieben waren. Um 16:00 dann der erste vorsichtige Biss. Der Fisch an der anderen Seite hob den Swinger auf und wieder ab. Doch nach dem Aufnehmen der Rute hatte ich keinen Kontakt mehr...
Als die Rute 30 Minuten wieder ausgefahren auf einen Schuppenträger wartete, wiederholte sich das gleiche Spiel noch einmal. Dieses Mal wartete ich allerdings bis etwas Schnur von der Rolle gezogen wurde. Nach einem relativ schönen Drill fand ein kleiner Graser von etwa 7 Pfund den Weg in den Kescher. Schnell fotografiert, und wieder sanft released verabschiedete er sich von uns.




Nach weiterem 30 Minuten war es wieder diese Rute die abzog, diesmal ein wenig stärker. Der Drill allerdings war relativ unspektakulär und so wurde ein kleiner Graser mit ca. 4 Pfund im Wasser abgehakt.
An diesem Tag konnten wir nur noch schöne Brassen verbuchen.

Abends konnte man es sich am Grill und am Feuer gemütlich machen und die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen.
Die Nacht verlief relativ ruhig. Besser gesagt, sehr ruhig. Bis auf ein, zwei Piepser war nichts.
Der nächste Tag (Dienstag) blieb genauso ruhig wie die zurückliegende Nacht. Bis auf dicke Brassen war nichts. Wir überlegten uns wie wir die die Karpfen an unseren Platz bekommen könnten und entschieden, nur noch Boilies und keine Partikel an die Plätze zu bringen.
Doch das half nichts und auch diese Nacht blankten wir durch.
Am nächsten Morgen (Mittwoch) schrie auf einmal meine richte Rute los. Nach einem leichten Anhieb stand fest, das ist kein Graser oder eine Brasse! Während des Drills ging dann auch noch die andere Rute los. Dieser kleine Graser wurde von meinem Kollegen hergekurbelt, während ich noch mit dem Schuppi kämpfte. Leider stieg der Fisch nach zirka 15-20 Minuten Drill aus. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie ich mich gefühlt hab.
Naja, kann man nichts machen. Also wurden beide Ruten neu beködert und noch im Succesfull Baits Dip etwas attraktiver gemacht. Gegen 12:00 Uhr surrte meine wieder Ultegra los. Swinger kurz angehoben und dann ein schöner Full Run. Auch dieser Fisch musste ein kampfstarker Karpfen sein. Diesmal ging alles glatt, und so konnten wir einen schönen Schuppenkarpfen verbuchen. Die Waage zeigte 13 kg an, mit Abziehen des Keschernetzes blieben noch 12 1/2 übrig. Wow, 25 Pfund geballte Schönheit lagen nun vor mir auf der Matte. Nachdem wir ein paar schöne Fotos geknipst hatten, verabschiedete sich auch dieser Fisch wieder in die Tiefen des Sees. Ich konnte es nicht fassen, PB!






Also erstmal Freddi und Steven per SMS benachrichtig und dann die Rute gleich wieder auf den Spot. Der Köder blieb exakt gleich.
Weitere 2 Stunden später, gegen 16:00 Uhr, wieder das gleiche Spiel. Diesmal allerdings "nur" 22 Pfund. Auch ein sehr schöner, Dunkelgefärbter Schuppi.


Abends bissen dann noch ein paar schöne Brassen, die das Angeln nie langweilig wurden ließen. Lediglich die Tatsache, dass wir jedes Mal neu die Ruten schleppen mussten, war nicht so toll. Am Feuer wurde es wegen den vielen Besuchen nie langweilig.
In dieser Nacht fing Michael noch gegen 4:00 in der Nacht einen Stör mit ca. 70cm auf einen fischigen Boilie. Am morgen wurden wir von Brassen die an den Köder waren wach gehalten.
Bis auf zwei Brassen ging am Abreisetag (Donnerstag) nichts. Also packten wir zusammen und beendeten diese schöne Session!
Vielen Dank an Michael, ohne den, das Ganze gar nicht möglich gewesen wäre ;).
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