Carp Crackz - Frankreich August 2009

Am Montag sollte es endlich losgehen. Unsere geplante Session in einem Ort im nahe gelegenen Frankreich stand an. Als wir den See um etwa 13:00 erreichten, waren wir schon richtig heiß darauf loszulegen. Also wurde das Camp aufgebaut und erstmal mit dem Boot den See erkundigt.
Die Ruten verteilten wir alle am Ufer rechts und auf der gegenüberliegenden Seite.





Sie wurden vor Büschen, Bäumen und mitten im Kraut auf kiesigen Flächen ausgelegt. Die letzte Rute fand um ungefähr 19:00 Uhr den Weg ins Wasser.

In der ersten Nacht konnte Jonas um etwa 1:30 einen zaghaften Run verbuchen. Der Gegenüber ließ sich einfach reinkurbeln, doch dann stieg der vermutete Graser bei seiner ersten Flucht leider aus. Etwa eine halbe Stunde später hatte Frank einen Fallbiss auf seiner mittleren Rute, die direkt am gegenüberliegenden Ufer auf einen Abnehmer gewartet hatte. Diesen Fallbiss konnten wir leider nicht verwerten.
Die restliche Nacht lief bis auf ein paar Piepser ruhig. Am nächsten morgen gingen wir direkt nach dem Frühstück an das Neuauslegen der Ruten. Als dies geschehen war, ging es in den gemütlicheren Teil über.

Die nächste Aktion hatten wir abends um 9:00. Nach dem Anhieb hatte Frank Kontakt mit einem schönen Lederkarpfen, der nach einem relativ unspektakulären Bootsdrill sicher im Kescher verschwand.



Um 1:30 war Jonas wieder an der Reihe. Nach dem Anhieb ging es direkt auf Boot. Der Gegenüber machte gut Druck. Nach wirklich hartem Drill gewann Jonas den Kampf. Zum Vorschein kam ein 12kg schwerer Schuppi, der nach der Fotosession gemütlich das Weite suchte.



Wieder ab in den Schlafsack, doch eine Stunde später war es wieder der Bissanzeiger von Jonas der einen Run signalisierte. Diesmal war Miriam an der Reihe. Leider stieg dieser Fisch in der Endphase des Drills aus. Wir konnten bis zum Morgen schlafen, wurden dann aber von einem weiteren Run, diesmal auf Miriams Rute, aus dem Schlaf gerissen. Auch dieser Fisch war leider der Stärkere und verabschiedete sich im Kraut.

Gerade beim Rutenneumachen ging Miriams Rute erneut los. Noch nicht an der Rute sprang schon ein Stör aus dem Wasser. Nach ein paar Minuten Drill und weiteren Sprüngen konnte Miriamīs Stör mit knappen 10kg fotografiert werden.



Danach wurden die Ruten für die letzte Nacht fertig gemacht und auf die Spots geschleppt.
Um 2:00 Uhr in der Nacht ging die rechte Rute von Jonas los. Nach etwas Verzögerung ging es sofort mit Frank aufs Boot um dem Fisch entgegen zu kommen und von den Hindernissen und Krautfeldern abzuhalten. In der Anfangsphase des Drills lief alles relativ unspektakulär ab, doch so näher der Fisch dem Boot kam umso brutaler wurden die Fluchten. Als er sich dann das erste Mal an der Oberfläche zeigte, staunten wir nicht schlecht. Was ein Teil. Der Spiegler zog unser Boot regelrecht im See herum. Als er dann doch endlich mal müde wurde, konnte ihn Frank gleich beim ersten Versuch Keschern. Schon ab diesem Zeitpunkt stand fest: PB... Am Land angekommen versuchte Jonas den Carp aus dem Wasser zu halten, doch Frank musste aushelfen dieses Monstrum auf die Abhakmatte zu hieven. Beim Wiegen blieb uns fast der Atem stehen, denn die Waage pendelte sich bei knapp über 21,5kg ein... Mit Abzug der Wiegeschlinge blieben noch knappe 21kg.



Das knipsen der Fotos war relativ schwierig da Jonas den Spiegler nicht wirklich weit hochhalten konnte.



Die nächste Aktion kam morgens um etwa 8:00 und so konnte Miriam einen 17 Pfund Spiegler sicher landen.



Noch während des Fototermins signalisierte Miriams anderer Swinger einen Fallbiss. Da sie gerade noch den Fisch auf dem Arm hatte, ging Frank an die Rute und konnte schließlich einen Graser von 15 Pfund landen.



Danach hatten wir keine Aktionen mehr, und so räumten wir gegen 13:00 das Feld.

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