Carp Crackz - Neues Land - Oktobersession

Am Freitagabend, ging es endlich los ans neue Hausgewässer. Gegen 18:00 Uhr machten wir uns auf den Weg, und als wir kurz dannach das Wasser erreichten, waren wir froh, dass unser gewünschter Platz noch frei war. Aus einer früheren Session an diesem Gewässer waren mir schon einzelne Spots bekannt, doch da diese Session in einer ganz anderen Jahreszeit stattgefunden hatte, waren meine Erwartungen für diese Nacht gegen 0.

Egal, also erstmal die Plätze für die Ruten prepariert, einwenig gelotet, und schlussendlich die Montagen auf den ausgewählten Spots versenkt. Die Linke Rute, auf der ich relativ viel Partikel und Grundfutter gefüttert hatte, meldete sich alle halbe Stunde durch einzelne Pieper, die ich auf Brassen zuordnete.

Der erste Teil der Nacht verlief ruhig, denn auch die Brassenpieper hatten sich eingestellt. Etwa um halb 4 in der Nacht lief die rechte Rute ganz gemütlich ab. Schon etwas geschockt, von der Tatsache, dass ich gleich bei der ersten Session an diesem neuen Gewässer einen Lauf bekommen würde, nahm ich die Rute auf. Der kampfstarke Fisch, zog seine Bahnen am Ufer entlang. Ich konnte es selbst kaum glauben, aber ein Blick auf die Uhr bestätigte es, der Drill dauerte fast eine halbe Stunde. Der erste Kescherversuch gelang gleich, und so konnte ich einen schönen langen Schuppenkarpfen für die restlichen Nachtstunden sacken.

Das Rig hatte unter dem harten Drill leider ein bisschen gelitten, und so montierte ich gegen 4 Uhr nochmal neu, und legte die Rute wieder auf ihren Spot.

Hochzufrieden lag ich nun im warmen Schlafsack. Gegen 7 Uhr lief die Rute schon wieder ab. Dieses mal kam fand ein kugeliger Spiegler, ebenfalls sehr kampfstark den Weg in den Kescher. Das Wiegen ergab ein Gewicht von 18 Pfund. Er wurde natürlich nach dem Fotoshooting gleich wieder in sein Element entlassen.



Gleich dannach holte ich den ziemlich lebendigen Wilden aus dem Sack und wir machten ebenfalls Fotos mit ihm. Die Waage zeigte hier 25 Pfund an.



Da wir mit der Session hochzufrieden waren, und man ja Aufhören soll, wenns am schönsten ist, fingen wir an zusammen zu packen. Vorher legte ich aber aufjedenfall die Rute noch einmal auf ihren Platz und fütterte nocheinmal ein paar Boilies nach.

Gerade am Abbauen des Zelts lief die Rute schon wieder ab. Der Gegenüber nahm ganz gemütlich Schnur und schwamm direkt auf einen versenkten Busch zu. Mit ganz viel Druck lies er sich jedoch von seiner Meinung abbringen. Nach kürzerem, aber ebenso kraftvollen Drill konnte ich einen 15 pfund Spiegler in die Linse halten.



Eine wirklich hammergeile One-Night Session mit drei schönen Fischen ging dann leider somit zuende.

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